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Der vorliegende Regionencheck dient als Instrument zur Darstellung der Risikostruktur im Raum Frankfurt/Main und zeigt Gefährdungspotenziale nach verschiedenen Strukturmerkmalen auf.
So wird die Struktur der Region aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden, um die spezifische Risikosituation darzustellen und daraus Rückschlüsse zu ziehen. Auf diese Weise kann herausgearbeitet werden, in welchen Branchen die untersuchte Region besonders insolvenzgefährdet ist und welche Rechtsformen oder Umsatzklassen mit einem hohen Ausfallrisiko behaftet sind.
Regionencheck 2011 für Frankfurt am Main (PDF, 678 KB)
Datengrundlage für die vorliegende Analyse ist die Creditreform Wirtschaftsdatenbank mit über 3,9 Mio. Unternehmensdatensätzen. Durch stichtagsbezogene Selektionen wird die Anzahl der Unternehmen sowie die Anzahl der ausgefallenen Firmen je Region ausgewiesen. Grundlage und Orientierungsgrösse des Analyseverfahrens ist der Creditreform Risiko-Indikator (CRI in %), der die Ausfallwahrscheinlichkeit einer Region misst. Das Vorliegen eines Ausfalls wird durch folgende Negativmerkmale angezeigt:
- Unternehmerisches Insolvenzverfahren
- Verbraucherinsolvenzverfahren von unternehmerisch tätigen Personen
- sonstige Insolvenzverfahren
- Haftanordnung zur Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung
- Abgabe der Eidesstattlichen Versicherung
Auf Basis der über den Creditreform Risiko-Indikator ermittelten Ausfallquoten erfolgt eine Einteilung nach sechs Risikoklassen, ähnlich dem Schulnotenprinzip. Je höher der Creditreform-Risiko-Indikator, desto höher ist die Insolvenzgefahr. Ein geringes Ausfallrisiko wird durch eine grüne Ampelschaltung symbolisiert; ein hohes Ausfallrisiko durch eine rote Ampelschaltung.
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